Homöopathie

Für die Homöopathie ist der gesunde Körper ein System im Gleichgewicht. In einem erkrankten Körper ist diese Balance gestört.

Als Reiz- und Regulationstherapie gibt die Homöopathie dem Körper die Möglichkeit, dieses Gleichgewicht aus eigener Kraft wieder herzustellen. Bei einer sorgfältigen Erhebung der Krankengeschichte werden nicht nur die vorherrschenden Symptome, sondern auch der Mensch an sich mit seinen persönlichen Merkmalen, Wesenszügen und Gewohnheiten betrachtet. Unter Berücksichtigung des Ähnlichkeitsprinzips findet der Homöopath das angezeigte Mittel und kann den Selbstheilungsprozess in Gang setzen.

Wie die meisten Naturheilverfahren wird die Homöopathie von der Schulmedizin nicht anerkannt, da wissenschaftliche Beweise noch nicht ausreichend erbracht worden sind.

Fußreflexzonentherapie

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Selten erfahren unsere Füße die verdiente Aufmerksamkeit, obwohl sie uns ein Leben lang tragen. Die von vielen Menschen als wohltuend und entspannend empfundene Behandlung in Form einer Reflexzonenmassage am Fuß (RZF) findet ihre Anwendung sowohl bei akuten als auch bei chronischen Erkrankungen.

Durch die Druckmassage können Blockaden im Körper gelöst und die Selbstheilungskräfte aktiviert werden. Diese Behandlungsform wird auch in Kombination mit anderen Therapien durchgeführt. Die RZF eignet sich für Patienten jeden Alters und ist selbst bei Babys gut anwendbar.                                                                            

Die Fußreflexzonentherapie wird von der Schulmedizin nicht anerkannt, da wissenschaftliche Beweise noch nicht ausreichend vorliegen.

Blutegeltherapie

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Blutegel werden für therapeutische Zwecke unter strengen hygienischen Bedingungen gezüchtet. Sie fallen unter das Arzneimittelgesetz.

Die Blutegeltherapie wird zu den Ausleitungsverfahren gezählt. Der geringe Blutverlust gleicht einem minimalen Aderlass. Dies führt unter anderem zu einer Entstauung im angesetzten Bereich des Gewebes.

Der Blutegel nimmt aber nicht nur Blut auf, er gibt auch verschiedene Substanzen in die Bissstelle wieder ab. Bekannt sind vor allem die Wirkstoffe  Hirudin, Calin, Bdellin und Eglin. Diese Substanzen wirken anti-entzündlich, schmerzstillend und gerinnungshemmend.

Anwendung findet diese Therapie u.a. bei 

  • Lokalen Entzündungen (z.B. Furunkel, Abszesse)
  • Gelenkerkrankungen  (z.B. Arthrose/Arthritis, Rheuma, Gicht)
  • Venösen Erkrankungen (z.B. Krampfadern, Blutergüssen)
  • Muskulären Verspannungen
  • Sehnenentzündungen (z.B. Tennis- u. Golferarm)
  • Hörsturz, Tinnitus                                           

Über selten auftretende Nebenwirkungen oder Kontraindikationen informiere ich Sie vorab in einem Gespräch.

Die Blutegeltherapie wird von der Schulmedizin nur teilweise anerkannt, da wissenschaftliche Beweise noch nicht ausreichend vorliegen.